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Wir sind im Urlaub!

Die Praxis bleibt vom 22.08. - 09.09.2016 geschlossen.

Ursachen

Entzündungsreaktion durch bakterielle Wirkstoffe

Die chemischen Reaktionen im Körper, die mit Akne im Zusammenhang stehen, sind nicht eindeutig geklärt. Offensichtlich ist, dass Akne besonders an großen Talgdrüsen mit kleinen Härchen auftritt. Daraus entstehen Mitesser, die sich entzünden, weil das umliegende Gewebe gereizt wird. Bestimmte Bakterien (besonders Corynebacterium acnes) setzten Wirkstoffe frei, welche diese Reizung hervorrufen.

Gesunde Talgdrüse

Die Talgdrüse versorgt unsere Haut mit Fett, damit diese nicht austrocknet.

Verhornungsstörungen und Entzündung

Die Haut und die Talgdrüse bilden vermehrt Hornzellen. Es kommt zu einem Verschluss des Talgdrüsenausgangs. Die Talgdrüse vergrößert sich („Pickel“).

Bakterienvermehrung

In dem nun abgeschlossenen Raum der Talgdrüse kommt es zu einer Bakterienvermehrung und anschließend zu einer Entzündung.

Der Testosteron-Blutspiegel ist ausschlaggebend

Eine insgesamt ausgewogene Hormonsituation kann nur dann entstehen, wenn bei beiden Geschlechtern sowohl männliche als auch weibliche Hormone vorhanden sind. Daher bilden Frauen auch immer einige männliche Hormone und Männer immer auch einige weibliche Hormone.

Akne entsteht vor allem unter dem Einfluss der männlichen Geschlechtshormone, der sogenannten Androgene. Bei Akne spielen vor allem das Testosteron aus Hoden und Eierstöcken und das Dihydoepiandrosteron (DHEA) aus der Nebennierenrinde eine ausschlaggebende Rolle. DHEA ist eine Vorstufe der Androgene, welche in der Nebennierenrinde produziert wird. 

Diese Hormone beeinflussen die Stimulation der Talgdrüsen und führen so zu einer erhöhten Talgproduktion. Es zählt jedoch nicht nur der Blutpegel von Testosteron, sondern auch das Verhältnis von Testosteron zu weiblichen Geschlechtshormonen. In vielen Fällen ist lediglich eine erhöhte Empfindlichkeit der Testosteronrezeptoren an den Talgdrüsen ausschlaggebend.